Pressewart der Kolpingfamilie Havixbeck
Havixbeck, Mit einer Heiligen Messe feierte die Kolpingfamilie, der Corona- Schutzverordnung entsprechend, ihr Josefsfest in der Pfarrkirche St. Dionysius. Das traditionelle gemeinsame Frühstück im Torhaus musste bedingt durch die Pandemie auch in diesem Jahr ausfallen. In der von Pater Erasmus Tripp zelebrierten Eucharistiefeier wurde die Verbundenheit der Mitglieder zu ihrem Schutzpatron, dem Hl. Josef spürbar. In ihrem Vortrag ging Andrea Rump auf das Wirken und Handeln des Hl. Josef, dem Ehemann Marias, der Mutter Jesu ein. „Josef, der Zimmermann und Baumeister aus Nazareth, ist auch Schutzpatron der gesamten Kirche, besonders der Familien, der Arbeiter und Handwerker; er sei Gefährte der Hoffnung und Begleiter in schweren Stunden“ so die Vorsitzende. Sie unterstrich seine Bescheidenheit, sein Verantwortungsbewusstsein und seinen Sinn für Gerechtigkeit. Nach dem Gottesdienst überraschte das Leitungsteam die Besucher mit einem bunten Frühlingsgruß. Jedem wurde eine in Kolpingfarben dekorierte Primel überreicht.
Havixbeck. Im Namen aller Kolpingmitglieder bedankten sich Andrea Rump und Andreas Janning bei Pastor Siegried Thesing. Über 11 Jahre kümmerte sich der beliebte Pfarrer um die Belange der Kolpingfamilie und stand ihr als Präses zur Seite. Der von allen geschätzte Pfarrer und Seelsorger Siegfried Thesing wird Havixbeck verlassen um die Kirchengemeinde St. Brigida in Legden und St. Margareta in Asbeck zu übernehmen. Zum Abschied und mit einer Portion Wehmut bekam der scheidende Präses eine von Martin Teuber geschaffene Skulptur überreicht. Die Bezeichnung „Aufbruch ! - den Blick nach vorn – der Zukunft entgegen“ wird in der Skulptur künstlerisch zum Ausdruck gebracht.
Aufgrund der Corona-Krise hält der Hl. St. Martin digitalen Einzug in Kitas, Wohnheime und Spielgruppen
Havixbeck. Bedingt durch die Corona- Pandemie können die von der Kolpingfamilie organisierten traditionellen Martinsumzüge im Stift Tilbeck und in Havixbeck leider nicht stattfinden.
Normalerweise würde die Kolpingfamile mit Bewohnern, Eltern und Kindern singend mit bunten Laternen, Blasmusik, Bettler und St. Martin durch die Straßen ziehen. Es würden kleine Leckereien verteilt und warmer Kakao und Glühwein gereicht.
Die vom Bettler gesammelten Spenden würden im Nachgang von der Kolpingfamilie aufgestockt und an eine Kindertagesstätte übergeben.
Der Gedanke des Teilens und der Nächstenliebe, der besonders im Martinsspiel verkörpert wird und grade in diesen Zeiten sehr wichtig ist, hat in der Kolpingfamilie zu folgender Überlegung geführt.
„Wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, dann kommen wir zu Euch – digital!“ Wir machen einen Film, den ihr euch dann zum Beispiel in der Kitagruppe, in der Spielgruppe oder in der Wohngruppe gemeinsam anschauen könnt.
Begeistert von der Idee haben Peter und Monika Hässicke einen gelungenen Film erstellt.
Die Kolpingfamilie freut sich nun über zahlreiche Rückmeldungen in Form von digitalen Fotos. Auf den Fotos könnten z.B. bunte, selbst gebastelte Laternen oder selbst gemalte Bilder von der Geschichte von St. Martin zu sehen sein. Eine Auswahl dieser digitalen Fotos würden wir dann unter diesem Filmbeitrag einstellen, um so einen Martinsumzug in übertragenem Sinne digital gemeinsam zu gestalten.
Hier ein paar Fotos welche wir von euch erhalten haben.
Vielen lieben Dank!
Vielen Dank, Treu Kolping und Bleibt gesund!
Havixbeck. Die Leitung der Kolpingfamilie hatte die Bürgermeisterkandidaten Ludger Messing von der SPD, Jörn Möltgen vom Bündnis 90 / Die Grünen und Thorsten Webering von der CDU zur gegenseitigen Vorstellung und informativem Gedankenaustausch ins Torhaus am Kirchplatz eingeladen. Andrea Rump und Andreas Janning vermittelten den Kandidaten Einblicke in die karitative und ehrenamtliche Arbeit der 470 Mitglieder zählenden Kolpingfamilie. Um auch weiterhin gemeinnützige Vereine und Einrichtungen in Havixbeck mit Spenden unterstützen zu können baten sie darum, die Altkleidersammlung auch künftig in ehrenamtlichen Händen zu halten. Die Unterstützung ehrenamtlicher Tätigkeit und deren Wertschätzung war den Bewerbern ein enorm wichtiges Anliegen, und sei für das Gemeinwohl unverzichtbar.
Bei brennenden Fragen zu wichtigen Themen unterstrichen die Politiker sich engagiert für die Kommune und das Allgemeinwohl einzusetzen. Thematisiert wurden: Der dringend benötigte bezahlbare Wohnraum und die damit verbundene sozial gerechte Grundstücksvergabe an Havixbecker Bürger, Ansiedlung von Industrie und Handwerk, Berücksichtigung örtlicher Betriebe bei Auftragsvergabe, Wirtschaftsförderung, Mitgestaltung der Kommune, Unterhaltung der Infrastruktur, Flächendeckende Digitalisierung, Freibad und Sportstätten, Bürgernaher Verkehr und Mobilität. Die Bewerber für das Bürgermeisteramt bedankten sich am Ende der lebhaften Fragestunde für die Einladung und der Möglichkeit sich und ihre Ziele darzustellen.
Fotos: Lutz Wanig
Wenn auch das Schützenfest bedingt durch Corona abgesagt werden musste, war es der Kolpingfamilie mit dem weiterhin amtierenden Königspaar Andrea und Jürgen Rump ein wichtiges Anliegen einen Kranz am Ehrenmal niederzulegen.
Jürgen Rump thematisierte In seiner Rede die Sinnlosigkeit kriegerischer Auseinandersetzungen bis in die heutige Zeit und gedachte der unzähligen unschuldigen Opfer durch Rassismus, Hass und Gewalt.
Auch die vielen Opfer der weltweiten Corona – Pandemie blieben nicht unerwähnt. Nach dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ verabschiedeten sich die Kolpingmitglieder.
Feierlichen Gottesdienst mit Gebetsruf der Vogelwiese am Stopfer. Anschließend Mitgliederehrung und Spendenübergabe.
Havixbeck. Da die übliche Feierstunde des Stiftungsfestes im Forum der AFG sowie das Schützenfest aufgrund der Corona- Pandemie abgesagt werden musste, war es ein guter Entschluss der Kolpingfamilie, ihre Mitglieder zu einem feierlichen Gottesdienst auf der Vogelwiese am Stopfer einzuladen. Bei herrlichem Sommerwetter hatten sich um die 100 Mitglieder am Donnerstag zu 19.00 Uhr auf der großen geschmückten Vogelwiese eingefunden um ihr Stiftungsfest unter Einhaltung der aktuellen Abstands-und Hygienevorschriften im Rahmen einer Eucharistiefeier zu begehen. Mit den Worten: „Ihr seid eine große Familie“ begrüßte Pfarrer Gerhard Ernst die zahlreichen Kolpingschwestern und –brüder. Der Pfarrer thematisierte die Sorge um die Kirche und zitierte den Essener Bischof Overbeck „Die alten Zeiten sind vorbei“ und warb für die Erneuerung der Kirche. Andreas Janning sprach die Fürbitten des Gebetsrufes der Kolpingfamilien. In dem Gebetsruf vertrauen die Mitglieder auf die Kraft des Gebetes und bitten um Gleichberechtigung der Geschlechter, Wege zu mehr Gerechtigkeit für alle egal welcher Hautfarbe, Frieden, und der Innovation der Kirche und geistliche Berufe. Für eine besondere musikalische Begleitung sorgte das Havixbecker Blasorchester. Mit dem von rhythmischem Klatschen begleitete Spiritual „ He's got the whole world in his hands“ endete die Eucharistiefeier. Das Leitungsteam Andrea Rump und Andreas Janning bedankten sich bei allen Beteiligten und besonders bei Pfarrer Gerhard Ernst für den recht kritischen und dennoch unterhaltsamen Gottesdienst.
In der anschließenden Jubilarehrung wurden folgende Mitglieder für ihre langjährige Treue zur Kolpingfamilie geehrt.
Für 25 Jahre, Walburga Schlagheck und Gerda Feike.
Auf eine vierzigjährige Mitgliedschaft blicken Thomas Ahmann, Brigitte Nissen, Hiltrud und Gerd Tretner, Alois Veelker, Guido Voss, Josef Wörmann, Christian Wöstmann, Dorothe und Norbert Wöstmann, Gisela und Horst- Dieter Meiners, Thomas Bees, Norbert Beumer, Barbara Dertenkötter, Brigitta Eschhaus, Mechthild und Thomas Gronau, Norbert Hardt, Erich Hollenhorst, Friedhelm Lülf, und Helga Wöstmann zurück.
Rekordhalter unter den Jubilaren sind Augustinus Klaphake mit 65- und Josef Steens mit 70 jähriger Mitgliedschaft.
Eine weitere Ehrung wurde der Silberkönigin Ulla Ulmker und dem Goldkönigspaar Annegret und Engelbert Müthing zuteil.
Zum Abschluss des Stiftungsfestes erfolgte eine Spendenübergabe aus den Erlösen der Altkleidersammlung an das Havixbecker Blasorchester. Martin Rölver war sichtlich erfreut und bedankte sich für die Spende von 400 Euro. „Zur Anschaffung eines schon lange benötigten zweiten Schlagzeugs sind wir nun einen großen Schritt weiter“, so der Orchesterleiter.
Havixbeck. Große Freude herrschte in der kath. Kindertageseinrichtung Von- Galen, als Andreas Janning einen Scheck vom 400 Euro an die Leiterin Gabriele Heim und Mechthild Volpert-Bertling vom Träger der kath. Kirchengemeinde überreichte. Mit dem Geld wird der Turnraum ausgestattet und neue Kinder- Turnmatten angeschafft. Die Spende, aus den Erlösen der Altkleidersammlung, sollte bereits beim Josefsfest erfolgen, welches aber aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.
Havixbeck. Zu einem Plattdeutschen Abend in Jannings Mühle hatte die Kolpingfamilie eingeladen.
Mit „Gueten Aomd all bienen“ und dem Vaterunser-Gebet auf Plattdeutsch begrüßte Heinrich Rölver die zahlreichen Gäste. Ein Dankeschön galt seiner „unverzichtbaren Sekretärin“ Ehefrau Anne.
Alles Gute für das noch recht junge Jahr wünschte er den aufmerksamen Zuhörern mit einem „Glücksiälig Niejoar“.
Das Weissheiten und Redewendungen, in plattdeutscher Sprache vorgetragen, eine besondere Wirkung versprühen, war den strahlenden Gesichtern abzulesen.
Als Kenner und Bewunderer von Augustin Wibbelt, vermittelte Rölver mit heiteren Kurzgeschichten, Gedichten und Zitaten einen Einblick in die umfangreichen Werke des westfälischen Mundartdichters.
Seine mit reichlich Wortwitz in deftigem Münsterländer Platt vorgetragenen Vertellkes und Prölkes, sowie Gedichten aus eigener Feder, sorgten ständig für herzhafte Lacher und wurden stets mit viel Beifall belohnt.
Nach lebhafter Unterhaltung der Gäste mit witzigen Anekdoten dankte Heinrich Rölver (na kloor up plattdütsch) den Zuhörern für deren Aufmerksamkeit, der Familie Janning für ihre Gastfreundschaft und dem Helferteam für die Bewirtung mit leckeren Schnittchen, Schwarzbrot und Gerstensaft.
Havixbeck. Die Kolpingfamilie sammelte in Havixbeck Altkleider. Rund dreißig fleißige ehrenamtliche Helfer fanden sich dazu am Altkleiderlager ein. Mit von den Havixbecker Firmen Dirks, Mühlenbeck, Dillerup und Dertenkötter zur Verfügung gestellten Transportfahrzeugen wurden die bereitgestellten Altkleider zur zentralen Sammelstelle gebracht und auf einen LKW verladen.
Die Kolpingfamilie unterstützt mit dem Erlös der Sammlung soziale, missionarische und karitative Projekte in Havixbeck. So wurden im vergangenen Jahr die Jugendfeuerwehr, der Verein „Lichtblicke“ des Marienstifts, der Pfarreirat, der Kinderchor Diotonis und die Kindertagestätte Flothfeld mit großzügigen Spenden bedacht.
Die Kolpingfamilie weist auf den ganzjährig auf dem Wertstoffhof bereitstehenden Anhänger zur Abgabe alter Kleider und Schuhe hin und bedankt sich bei allen Altkleiderspendern. Wer noch ausrangierte Textilien spenden möchte, für den aber der Transport zum Problem wird, kann sich direkt an die Kolpingfamilie wenden.
Havixbeck. In einer feierlichen Heiligen Messe am Chistkönigssonntag, begleitet von Orgel, Hornisten und Damenschola, gedachte die Kolpingfamilie ihrem Gründer Adolph Kolping. Zu der anschließenden Feierstunde mit einem gemeinsamen Mittagessen hatte die Kolpingfamilie ins Torhaus am Kirchplatz eingeladen. Bis auf den letzten Platz füllten sich Räume des Torhauses als die Vorsitzende Claudia Thier die zahlreichen Gäste und Kolpingmitglieder willkommen hieß. Besondere Grüße galten dem Präses Pastor Siegfried Thesing sowie den diesjährigen Spendenempfängern. Ein herzliches Dankeschön richtete die Vorsitzende an das Küchen- und Helferteam und wies auf die kommenden Veranstaltungen und Aktionen der Kolpingfamilie hin. Mit Geldspenden wurden am diesjährigen Gedenktag die Kindertagesstätte Flohfeld und der Kinderchor Diotonis bedacht. Für die Spende von 300 Euro, Erlös aus dem Martinsumzug, bedankte sich Frau Ehrlich, Vertreterin der Kita recht herzlich. Mit dem Geld werden Zubehör für einen Leuchttisch und Bauklötze angeschafft. Mit dem frei und unbeschwert vorgetragenen Lied „Singen ist ne coole Sache“ bedankte sich der Kinderchor Diotonis, unter Leitung von Anne-Marie Mertens, auf recht unterhaltsamer Weise bei den mitklatschenden Zuhörern. Mit der Spende von ebenfalls 300 Euro, aus dem Erlös der Aktion "Altkleider gegen Kartoffeln", können die vom Kinderchor benötigten Klangröhren gekauft werden. Nach dem Verzehr einer kräftigen Suppe mit Brot und einem unterhaltsamen Miteinander endete nach dem Kolpinglied der diesjährige Gedenktag der Kolpingfamilie.